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Vermischtes 2004


Juni 2004
 
Olympischer Fackellauf, 29. Juni 2004, München


Mai 2004
 
Auf der Pressekonferenz vom 19. Mai 2004, anlässlich der bevorstehenden Premiere der Eisshow "Pangäa - ein Eismärchen", welche am 27. Mai im Sportforum Hohenschönhausen beim SC-Berlin stattfinden wird, verlasen Kati Winkler & René Lohse einen offenen Brief zu ihrer sportlichen und künstlerischen Zukunft.

Kati Winkler / René Lohse

An den Präsidenten der DEU Herrn Reinhard Mirmseker.

die DEU-Geschäftsleitung, die Sportfördergruppe der Bundeswehr Sonthofen, die Deutsche Sporthilfe, den SC Berlin/Abteilung Eiskunstlauf, den EC Oberstdorf, den Berliner Eisportverband, die Olympiastützpunkte Berlin und Bayern (Außenstelle Oberstdorf), an alle Begleiter, Helfer und Berater des Teams Martin Skotnicky, sowie an alle Fans und Freunde des Eiskunstlaufsports!

Mit dem Gewinn der Bronzemedaille bei der WM in Dortmund ist für uns ein langersehnter Traum in Erfüllung gegangen. Nach nunmehr 17 Jahren gemeinsamer Zeit auf dem Eis mit vielen Erfolgen, darunter die zweimalige Teilnahme an den olympischen Spielen, die deutschen Meistertitel und die vielen Top 10 Platzierungen bei EM und WM, aber auch nach den vielen verletzungsbedingten Rückschlägen, ist für uns die Zeit gekommen, eine Entscheidung für unser zukünftiges Leben zu treffen.

Nachdem sich die Euphorie von den Tagen in Dortmund bei uns ein wenig gelegt hatte, haben wir mit unserem Trainer Martin Skotnicky alle entsprechenden Faktoren analysiert, die für oder gegen eine Fortsetzung unserer Karriere sprechen.

Der wichtigste Punkt dabei waren die schweren Verletzungen von René, die uns im Laufe der letzten Jahre viel Zeit, Kraft und Substanz gekostet haben. Wir haben uns ernsthaft die Frage gestellt, wie lange unsere Körper noch bereit wären, sich den Trainings- und Wettkampfstrapazen auszusetzen.

Neben dem Alter und der Gesundheit kommen Kriterien wie Ausbildung, berufliche Zukunft und Familienplanung hinzu, die für uns zusätzlich immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Auch nach Betrachtung der Möglichkeit einer Fortsetzung unserer Laufbahn und der damit eventuellen Chancen auf weitere Top-Platzierungen, sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass die meisten und entscheidenden Faktoren gegen eine Weiterführung unserer aktiven Laufbahn sprechen.

Deshalb wollen wir hiermit unseren Rücktritt als aktive Leistungssportler bekannt geben und uns mit sofortiger Wirkung aus dem nationalen und internationalen Wettkampfgeschehen zurückziehen.

Allen voran möchten wir mit diesem Brief von ganzem Herzen unserem Trainer Martin Skotnicky und seinem Team (Bruni Skotnicky, Werner Lipowsky) danken. Durch Martin Skotnickys Führung, in Zusammenarbeit mit den Choreographen Marc Bogaerts, Kelly Johnson, Jean-Christoph Lessage, Olga und Ralf Müller, Christopher Dean, den Konditionstrainern Günther Hartung und Carlos Borba, dem Tonstudio Meilhaus und den Kostümschneidern (hier insbesondere Tina Kitzing und Ralf Burk), haben wir es zu den olympischen Spielen und in die Weltspitze bis hin zu WM-Bronze geschafft.

Ein ganz besonderer Dank gilt als nächstes auch unseren Familien, die sich die ganze Zeit aufgeopfert und uns immer unterstützt haben.

Außerdem möchten wir allen Beteiligten, die uns und unsere Karriere unterstützt haben, danken. Insbesondere dem Olympischen Komitee, der Deutschen Sporthilfe, der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Sonthofen, der Deutschen Eislauf Union und den Eislaufverbänden, nicht zu vergessen auch Dr. Wolfgang Kunz.

Ferner den Olympiastützpunkten Berlin und Bayern, dem SC Berlin und EC Oberstorf, hier besonders dem Eissportzentren, mit all seinen Mitarbeitern, herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit.

Ein Riesendankeschön natürlich auch an Berlin und den Markt Oberstdorf.

Einen großen Anteil an unseren Erfolgen tragen auch alle medizinischen Betreuer, vor allem unser Mannschaftsarzt Dr. Salim Al-Bazaz und unser Physiotherapeut Peter Biedermann.

Desweiteren Harald Martin, Dr. Tauscher und Dr. Rohde in Oberstdorf, ebenfalls Dr. Hubert Hörterer vom Medical Park St. Hubertus, sowie alle weiteren Ärzte und Physiotherapeuten, die uns betreut und begleitet haben.

Allen Fans, bei denen wir uns schon jetzt für die jahrelange Unterstützung, die Treue und das Vertrauen bedanken, teilen wir mit, dass wir dem Eiskunstlaufen ganz bestimmt in Form von Schaulaufauftritten erhalten bleiben werden.

Mit den besten Wünschen für den Deutschen Eiskunstlauf verbleiben wir mit sportlichen Grüßen!

Kati Winkler & René Lohse

Januar 2004

René Lohse verletzt, Absage für die Europameisterschaften
 
Kati Winkler und René Lohse müssen auf einen Start bei den Europameisterschaft vom 02. bis 08. Februar 2004 in Budapest, Ungarn, leider verzichten.
 
René Lohse zog sich beim Training am Montag einen Innenbandanriss im rechten Knie zu. Damit das angerissene Band bei weiterer Belastung nicht reißt, muss René einige Tage totale Ruhe einhalten und kann anschließend mit einer Bandage mit Krankengymnastik beginnen. In zwei bis drei Wochen, wenn das Knie wieder stärker belastet werden darf, kann René wieder mit dem Training auf dem Eis beginnen.
 
Bei gutem Verlauf können die mehrfachen Deutschen Meister auf einen Start bei den Weltmeisterschaften im März in Dortmund hoffen.
 
November 2003

Fotogalerie:
*Bilder vom Fotoshooting mit Kati Winkler von Reiner Nicklas...

 
Oktober 2003

Eilmeldung, 12.10.2003:
 
Kati & René gratulieren Michael Schumacher zu seinem historischen sechsten Formel 1 Weltmeistertitel, den er am heutigen Sonntag beim Grand Prix in Japan gewann!

Es war sein vierter Titel in Folge für Ferrari. Er überholte damit den bisherigen Rekord des legendären Argentiniers Juan Manuel Fangio.

René, der ein großer Formel 1 Fan ist, hat es vor kurzem selber einmal probiert, konnte sich aber in keinster Weise mit Michael messen. :-)

Kati genießt mehr den Spaßfaktor von dieser Sportart. :)

 
*Räusper* Bitte vergebt mir diese kleine humoristische Meldung. :) Die Fotos sind vom diesjährigen 2. Fanclubtreffen in Oberstdorf.

Viel Spaß bei noch mehr tollen Fotos von Ines Pape, Manuela Schmiedtgen und Katja Fischer sowie einem Bericht von Ulrike Weber! Gruß, Tino

 

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