Weltmeisterschaften 2001
17.-25. März 2001, Vancouver/CAN
Winkler/Lohse erkämpfen Platz 7 bei den Weltmeisterschaften
Kati Winkler und Rene Lohse haben bei den Weltmeisterschaften
in Vancouver Platz 7 belegt. Ihre Gospel-Kür "Message of Hope"
kam gut an und die Zuschauer in der ausverkauften Halle gingen
begeistert mit. "Das war bis jetzt unsere beste Saison. Wir
haben das Grand Prix Finale erreicht.", sagte Kati. "Für die
nächste Saison werden wir wieder eine gute Idee für unsere Programme
brauchen. Es ist nicht einfach, immer etwas neues zu finden,
das sich von allem unterscheidet, was es früher schon gab. Ich
denke, das (der Gospel) war die beste Kür, die wir je hatten.
Wir werden nächstes Jahr wieder um den Aufstieg kämpfen und
wir werden unsere Vorbereitung eher beginnen. Es hat mir großen
Spaß gemacht, unser Programm zu laufen, jede Minute davon."
Rene fügte hinzu: "Ich war am Beginn nervös, aber sobald die
Musik begann und das Publikum mitging, war es leicht. Es wird
sehr wichtig sein, im ersten Wettkampf der nächsten Saison gut
zu laufen."
Winkler/Lohse erhielten Noten von 5.1 bis 5.5 für die Technik
und von 5.4 bis 5.6 für die Präsentation. Sie bekamen zweimal
den sechsten Plaz (von Frankreich und Deutschland), vier siebente
Plätze (Rußland, Italien, Schweiz, Großbritannien) und von der
Ukraine und Ungarn achte Plätze. Der Preisrichter aus Azerbaijan
mochte den Tanz überhaupt nicht und vergab einen neunten Platz.
Winkler/Lohse siebente nach dem Originaltanz bei den Weltmeisterschaften
Kati Winkler und Rene Lohse belegen nach dem Originaltanz Platz
sieben bei den Weltmeisterschaften in Vancouver. Sie zeigten
einen guten Originaltanz zu Charleston und Quickstep-Musikstücken.
Das witzige Program wurde nur durch eine leichte Unstimmigkeit
in der Schrittpassage gestört. Winkler/Lohse erhielten vier
sechste Plätze und fünf siebente und verloren dadurch nur durch
eine Preisrichterstimme gegen die Israelis Galit Chait und Sergei
Sakhnovski.
"Wir haben einen weiteren Schritt gemacht. Wir kamen gut durch
und das Publikum war auf unserer Seite", sagte Kati. "Wir wollen
nun unser bestes bei der Kür zeigen und das Publikum unterhalten.
Wir haben schon im Training gesehen, dass sie die Gospelmusik
mögen (die Kürmusik)", Rene fügte hinzu. "Unser Timing war ein
bisschen gestört, ich war ein bisschen schneller", kommentierte
er die gestörte Synchronität bei den Schritten. "Ich habe das
während des Laufens nicht mitbekommen, ich war auf mich selbst
konzentriert. Unser Trainer hat es uns hinterher gesagt. Das
war das einzige, alles andere war wirklich in Ordnung."
Winkler/Lohse vierte in ihrer Qualifikationsgruppe bei den Weltmeisterschaften
Kati Winkler/Rene Lohse plazierten sich am Dienstag
(20. März) bei den Weltmeisterschaften in beiden Pflichttänzen
in der Qualifikationsgruppe B auf Rang vier. Zum ersten mal
in der Geschichte wurden die Pflichttänze als Qualifikation
genutzt. Wie die Einzelläufer, wurden die Tänzer in eine A-
und eine B-Grupe geteilt. Von jeder Gruppe erreichen die besten
15 Paare den Originaltanz.
Winkler/Lohse lieferten zwei gute Tänze. Ihre Rhumba war lebendig
und ihr Tango ausdrucksstark und taktgenau. Die Deutschen erhielten
geschlossen vierte Plätze für die Rhumba und sechs vierte mit
einem dritten Platz für den Tango. Ihre Gruppe war die härtere,
da sie gegen Fusar Poli/Margaglio, Bourne/Kraatz und Lobacheva/Averbukh
zu kämpfen hatten.
"Unser Hauptziel ist es, uns für Olympia zu qualifizieren, was
bedeutet, dass wir mindestens mit Platz 8 abschließen müssen
(entsprechend den Regeln des Deutschen NOK)", sagte Kati Winkler.
"Es macht Spaß, in Kanada zu laufen. Das Puplikum ist sehr fair
un wir bekamen viel Applaus." (Über die Qualifikationsrunden
für die Eistänzer:) "Es ist keine schlechte Idee. Es bedeutet,
dass man früh fertig ist und es keine so lange Wartezeit zwischen
den beiden Tänzen gibt. Es ist auch für die Preisrichter einfacher,
denn sie brauchen keinen Marathon aussitzen."
"Wir haben an den Pflichttänzen mit Parketttänzern gearbeitet,
speziell für den Tango", fügte Rene Lohse hinzu. "Wir fühlten
uns in beiden Tänzen selbstsicher und entspannt. Wir sind in
den Top-Plazierungen, kämpfen mit den Top-Wettbewerbern. Das
kann man an den Noten sehen, sie sind bereits sehr eng. (über
die Qualifikationsrunden:) Die Gruppen werden später sowieso
zusammengelegt. Allerdings war unsere Gruppe stärker."
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